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Die Kläranlagen der Hansestadt Lübeck

Herzstück umweltgerechter Abwasserbehandlung

Die Kläranlagen der Hansestadt Lübeck

Die Entsorgungsbetriebe Lübeck betreiben zwei Kläranlagen. Das Zentralklärwerk (ZKW) in der Warthestraße und die Kläranlage Priwall in Travemünde. Hier werden die Lübecker Abwässer mit mechanischen und biologischen Verfahren gereinigt und dem Wasserkreislauf wieder zugeführt.

Das Zentralklärwerk (ZKW)

Das Zentralklärwerk wurde 1967 nach rund sechs Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Die erste Ausbaustufe umfasste damals eine mechanische und biologische Aufbereitung. Zu Beginn war lediglich der Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord angeschlossen. Im Jahre 1972 folgte der Anschluss der Stadtteile St. Gertrud, St. Jürgen und der Innenstadt. In den darauffolgenden Jahren stieg die Belastung durch Anschluss weiterer Stadtteile und der Gemeinden Bad Schwartau, Stockelsdorf und Groß Grönau. Um die Reinigungsleistung den gestiegenen Anforderungen anzupassen, wurde bereits 1982 die biologische Reinigungsstufe zusammen mit dazugehörigen Nachklärbecken um eine Sauerstoffbelebung erweitert. Durch Änderung gesetzlicher Vorgaben des Bundes und der EU begann 1997 der Endausbau des ZKW zu einer der größten und modernsten Kläranlagen in Schleswig-Holstein. Hierzu gehörte der Bau von fünf neuen Nachklärbecken mit dem zugehörigen Schlammpumpwerk. Zusätzlich wurden zwei neue Belebungsstufen in Betrieb genommen. Die biologische Reinigung ist durch den Einsatz einer zweistufigen Filtration erweitert worden.

Kläranlage Priwall

Die Kläranlage Priwall ist die letzte verbleibende Anlage neben dem ZKW auf dem Lübecker Stadtgebiet. Hier werden die Abwässer von Travemünde und Brodten gereinigt. Sie ist so geplant worden, dass auch während der Sommersaison mit den zahlreichen Großveranstaltungen und den Feriengästen in Travemünde ausreichende Reinigungskapazität vorhanden ist. Das Klärwerk ist seit 1974 in Betrieb. 1995 wurde der Vollausbau mit der Inbetriebnahme einer nachgeschalteten Filtration abgeschlossen. Die Anlage ist, im Gegensatz zum ZKW, nicht mit einer sogenannten Vorklärung ausgestattet, da das Abwasser in Travemünde relativ „dünn“, also weniger stark belastet ist. Die Stickstoff- und Phosphorverbindungen können sehr effektiv aus dem Abwasser eliminiert werden, wodurch bereits seit 1995 die Gewässerbelastung stark reduziert werden konnte. 

Der Klärschlamm aus der biologischen Reinigung der Kläranlage Priwall wird seit 2016 nach der Eindickung in neuen Bandeindickern zum ZKW transportiert und dort den Faultürmen zugesetzt.

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