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Klimaschutzteilkonzept der Kläranlage Priwall

Name: KSI: Klimaschutzteilkonzept KA Priwall Entsorgungsbetriebe Lübeck

Laufzeit: 12.2013 – 09.2014

Konzepterstellung: Ingenieurbüro Friedrich

Förderkennzeichen: 03KS6546

Ziel: Erstellen eines Klimaschutzteilkonzeptes für die Kläranlage Priwall zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen.

Inhalt: Die Kläranlage Priwall ist mit rund 1,2 Gigawattstunden Stromverbrauch bei fehlender Eigenstromversorgung eine Belastung des Klimahaushaltes der Hansestadt Lübeck. Seit dem Abschluss einer umfangreichen Erneuerung und Erweiterung der Anlage Mitte der Neunziger Jahre versieht sie zwar mit hervorragenden Reinigungsleistungen ihren Dienst, allerdings ist die Anlagen- und Verfahrenstechnik mittlerweile rund 20 Jahre alt und entspricht hinsichtlich der Energieeffizienz nicht mehr den heutigen Möglichkeiten. Der damalige Verzicht auf eine Vorklärung zur Entnahme von Rohschlamm beispielsweise wirkt sich heute in erhöhtem Stromverbrauch für die Belüftung und einem geringeren Gasertrag aus dem Klärschlamm aus. Auch das vorhandene Betriebsgebäude entspricht nicht modernen Standards: Unzureichende Wärmedämmung, eine veraltete Heizungsanlage und konventionelle Beleuchtungstechnik bedürfen einer dringenden Überprüfung.

Das Klimaschutzteilkonzept hat Einsparpotentiale auf der Kläranlage Priwall aufgezeigt. Mit dem entstandenen Maßnahmenkatalog kann ein „Fahrplan“ für die kommenden Jahre erarbeitet werden, der insbesondere aufgrund steigender Strom- und Heizölpreise bei fehlender eigener Stromproduktion besonders wichtig ist. Die Entsorgungsbetriebe Lübeck erhoffen sich in den kommenden Jahren durch Investitionen und Optimierungen auf der Kläranlage Priwall einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz in der Hansestadt Lübeck, der gleichzeitig eine verbesserte Wirtschaftlichkeit mit sich bringen wird.

Vorstellung der Ergebnisse: Das Konzept schlägt insgesamt 6 Klimaschutzmaßnahmen vor, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Diese schließen die Verfahrenstechnik des Klärprozesses aber auch das Gebäude ein. Falls die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden, würde dies zu folgenden Einsparmaßnahmen führen:

  • Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 530.000 kWh
  • Reduzierung des Wärmebedarfs um bis zu 180.000 kWh
  • Reduzierung der CO2 Emissionen um bis zu 311 Tonnen pro Jahr

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.klimaschutz.de)

Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)

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